SEPA - Single Euro Payment Area

Einheitlicher europäischer Zahlungsverkehr

Zur vollständigen Schaffung eines europäischen Binnenmarktes werden seit Anfang 2008 nach und nach auch innerhalb Deutschlands einheitliche europäische Standards für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen umgesetzt.

Der Zahlungsverkehr in Europa wird dadurch einheitlich und einfach.

Die bei nationalen Überweisungen und Lastschriften verwendete Kontonummer und Bankleitzahl werden durch IBAN (Internationale Bankkontonummer) und BIC (Bankidentifizierungscode) abgelöst werden. Nur noch bis 1. Februar 2016 können Privatkunden (Verbraucher) Zahlungen noch mit Kontonummer und Bankleitzahl vornehmen. Danach nur noch mit IBAN und BIC.

Firmenkunden (Nicht-Verbraucher) müssen bereits seit 2014 die neuen SEPA-Zahlverfahren verwenden.

Ihre Vorteile

  • Einheitliche Standards
  • Zahlungen werden einfacher und schneller
  • Nur noch ein Konto für inländische und grenzüberschreitende Zahlungen notwendig
  • Einheitliche Kontoadressierung durch IBAN und BIC

Einfach erklärt - SEPA

IBAN & BIC

IBAN - International Bank Account Number

Die IBAN ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer

Wie setzt sich die IBAN zusammen?

Die IBAN besteht aus einem internationalen Teil und einer national festgelegten Komponente. Der internationale Teil setzt sich aus einem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer zusammen. Der nationale Teil in Deutschland ist die Bankleitzahl und die Kontonummer.

Die IBAN besteht insgesamt aus maximal 34 alphanumerischen Zeichen. Die Länge der IBAN ist je Land unterschiedlich. Die Anzahl der Zeichen ist jedoch innerhalb eines Landes einheitlich. In Deutschland ist die IBAN 22 Stellen lang.

Die IBAN zu Ihrem Konto finden Sie auf der Rückseite der VR-BankCard, auf Ihren Kontoauszügen oder im Online-Banking.

BIC - Bank Identifier Code

Der Bic ist ein international standartisierter Bank-Code. Eine internationale Bankleitzahl, mit der ein Kreditinstitut weltweit eindeutig identifiziert werden kann.

Der BIC Ihrer Raiffeisenbank München-Süd eG lautet: GENODEF1M03

Neben der IBAN wird auch die BIC für die voll elektronische Durchleitung von grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrsaufträgen benötigt.

SEPA - Überweisung

Die SEPA-Überweisung wird auch Euro-Überweisung genannt. Diese wurde bereits 2008 eingeführt. Zur Identifizierung der Bankverbindung des Auftraggebers und des Zahlungsempfängers werden IBAN und BIC benötigt.

Die Gutschrift des Überweisungsbetrages erfolgt innerhalb eines Bankarbeitstages.

 

Erforderliche Angaben einer SEPA-Überweisung (Euro-Überweisung):

  • Name und Vorname bzw. Firma des Zahlungsempfängers
  • IBAN des Zahlungsempfängers
  • BIC des Kreditinstituts / Zahlungsdienstleisters des Zahlungsempfängers
  • Betragsangabe in Euro (als Währung)
  • optional: Angabe eines Verwendungszweckes
  • Ihren Namen und Vornamen bzw. Ihre Firma
  • Ihre IBAN (steht auf Ihrem Kontoauszug)
SEPA - Lastschrift

Die Einführung der SEPA-Lastschrift ist zum 02.11.2009 erfolgt. Die Lastschrift kann sowohl für Einzüge im Inland, als auch in den anderen SEPA-Teilnehmerländern eingesetzt werden. Das Verfahren ähnelt dem deutschen Lastschriftverfahren. Grundlage ist ein Mandat des Zahlungspflichtigen, das den Empfänger zum Einzug berechtigt.

Als Identifizierung gelten auch hier IBAN und BIC.

Jeder Lastschrifteinreicher (Zahlungsempfänger) muss eindeutig zu identifizieren sein. Das funktioniert über die Gläubiger-Identifikationsnummer (CI – Creditor Identifier). In Deutschland kann diese seit März 2008 bei der Deutschen Bundesbank über die Internetseite www.glaeubiger-id.bundesbank.de beantragt werden.

 

Die SEPA-Lastschrift gibt es in zwei Ausprägungen:

  • Basis-Lastschrift
  • Firmen-Lastschrift (ausschließlich für Geschäftskunden) 

 

Für den Umgang mit abgelehnten oder zurückgegebenen Lastschriften gelten einheitliche Regelungen. Unser Zahlungsverkehrsberater gibt Ihnen gerne nähere Informationen.